Höhenkrankheit

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Medizinische Aspekte des Bergsteigen in hohen Berge

oedema
Sie sollten Ihr eigenes kleinen Erste Hilfe Päckchen mit sich führen und mit seiner Benutzung vertraut sein.Probleme, die ausschliesslich mit den Tropen und in hohen Höhen auftreten, müssen besonders behandelt werden.

Höhenkrankheit: Probleme treten durch die Unfähigkeit des Körpers auf, sich schnell an grosse Höhenunterschiede zu gewöhnen. Es können leichte Fälle auftreten oder die Akute Höhenkrankheit (AMS). In seltenen Fällen kann das oft tödliche Lungen- oder Gehirnoedem auftreten. Ein langsames Tempo und ständige Flüssigkeitsaufnahme kann die Möglichkeit des Auftretens der Höhenkrankheit verringern.Sogar geringe Dehydration führt zur Verdickung des Blutes, welches die Möglichkeit der Lungenembolie oder Thrombose vergrössert. Die Farbe des Urins sollte blass sein und Sie sollten Ihre Blase so oft wie möglich entleeren. (Oedeme entstehen durch Ansammlung von Flüssigkeit im Körper).
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Improvisierte Rettung eines Oedemopfers am Kitandara See in Rwenzori

Die Symptome des AMS schliessen Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen. Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung, Müdigkeit, Schwäche, schneller Puls, sogar in Ruhestellung, Schlaflosigkeit, Anschwellen der Hände/oder des Gesichts und geringe Urinproduktion ein. Beim Auftreten dieser Symptome muss der Bergsteiger sofort auf eine niedrigere Höhe hinunter wandern. Schon 500m können einen grossen Unterschied machen und eine Rast von 2 Tagen kann genug sein, um den Trek fortzusetzen. Das Medikament DIAMOX kann in einigen Fällen hilfreich sein. Es kann die Schwere der Höhenkrankheit reduzieren oder sie sogar verhüten. Bei einem Lungenoedem können weitere Symptome auftreten wie: Kurzatmigkeit, sogar während der Rast, gurgelnde Geräusche während des Atmens und in seltenen Fällen Blut im Sputum. Die Haut wird kalt und feucht, die Lippen und Fingernägel färben sich bläulich. Bei einem Gehirn-Oedem treten starke Kopfschmerzen, Halluzinationen und Koordinationsschwierigkeiten auf. In diesem Falle ist ein sofortiger Abstieg von Nöten. .

Lungenentzündung: Diese kann in einigen Fällen sehr schnell zum Tod führen.Folgende Symptome treten auf: ansteigende Temperatur, Schmerzen in der Brust, Schüttelfrost, schnelles Atmen und ein trockener Husten mit Auswurf von rotem Mucus. Die Heilungsmethode beinhaltet die Warmhaltung des Patienten, Abstieg zu einer niedrigeren Höhe, die Abreichung warmer Getränke und Antibiotoka und das Klopfen der Brust, um Hustenanfälle hervorzurufen.

Die Sonne: In einer Höhe von 4,000m sind nur ca 60% der gefährlichen UV-Sonnenbestrahlung durch die Erdatmosphere ausgefiltert. Dieses kann sehr schnell zu Verbrennungen der Haut führen, besonders die Lippen sind betroffen. Gute Sonnenschutzmittel werden empfohlen. Sonnenbrillen mit Seitenschutz sollten beim Überqueren von schneebedeckten Bergen getragen werden, da sogar in nebeligen Konditionen Schneeblindheit auftreten kann. Die Schneeblindheit ist sehr schmerzhaft, es fühlt sich an als ob Sie Sand in den Augen hätten. Augentropfen und Ruhe können sehr hilfreich sein. Vermeiden Sie bitte ihre Augen zu reiben.

Hygiene: Bitte verschmutzen Sie nicht die Flüsse, indem Sie sich oder ihr Essgeschirr darin waschen. Diese Flüsse sind die Trinkwasserversorgung für Sie und andere Menschen. Falls keine sanitären Anlagen vorhanden sind, graben Sie bitte ein Loch weitab vom Weg und dem Zeltplatz und füllen Sie es hinterher wieder ein. Hinterlassen Sie bitte keinen Abfall. Ein Teil des Abfalls kann in gut bewachsenen Gegenden vergraben werden. Der Rest wie: Dosen, Flaschen, Aluminiumfolie müssen mit zurück genommen werden.

Erste Hilfe Koffer: Aspirin oder Paracetamol gegen Kopfschmerzen und Fieber. Halspastillen gegen einen trockenen Halz. Lippencreme. Elastische Binden, Pflaster und Mull. Augentropfen. Desinfektinsmittel zum Auswaschen von Wunden. Mittel gegen Durchfall (Imodium). Ein Abführmittel. Diamox gegen die Höhenkrankheit; eine Nebenwirkung dieses Medikaments ist ein leichtes Kitzeln in Händen und Füssen. Starke Schmerztabletten. Antibiotika gegen Lungenentzündung und andere ernstere Infektionen. Wasser Reiniger.

Informationen und Empfehlungen können nur als Richtlinie dienen. Ausführliche Informationen können nur in speziellen Publikationen wie Medicine for Mountaineering (The Mountaineers, Seattle, USA) gefunden werden.


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ALW 23/12/05