Kilimandscharo Geschichte

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Kilimandscharo
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Der Kilimandscharo erhebt sich an der Grenze zwischen Tansania und Kenia, südlich des Äquators. Im Westen erstreckt sich als gigantischer Riss in der Erdkruste, das Rift Valley. Geschaffen von ungeheueren tektonischen Kräften, gebar es eine Kette von Vulkanen. Einer von ihnen, der Mount Kenia, war ursprünglich noch viel höher als der Kilimandscharo.

Die drei Gipfel des Kili, der Shira, Kibo and Mwenzi, sind alle relativ jung. Am Shira (3962m) und Mwenzi (5149m) hat die Erosion bisher am stärksten gezehrt. Von ihnen blieben nur zerklüftete Bergspitzen übrig. Der zentrale Kibo, der höchste und jüngste der Gipfel, hat dagegen die Gestalt eines beinahe perfekten Kegels bewahrt.

Anthropologen lokalisieren in Ostafrika, insbesondere aber in der nahe gelegenen Olduvai-Schlucht, die Wiege der Menschheit. Doch ist es unwahrscheinlich, das sich unsere ältesten Ahnen zu den steilen und kalten Bergh¨ngen des Kilimandscharo hingezogen gefühlt hatten - zu einer Zeit, als der Berg vermutlich noch aktiv und gefährlich war. Eine Legende der Wachagga berichtet, dass Mwenzi von seinem jüngeren Bruder einmal Feuer für seine Pfeife erhalten hatte. Die Wachagga leben wahrscheinlich erst seit 300 Jahren auf der fruchtbaren Erde rund um den Sockel des Vulkans. Ihre Legende lässt also auf eine Aktivität des Berges noch in jüngster (erdgeschichtlicher) Vergangenheit schliessen. Eine andere Sage erzählt von Dämonen und bösen Geistern auf dem Berg, Hütern unmenschlicher Schätze. Und dann ist da die Geschichte von dem König, der den Aufstieg zum Gipfel versuchte. Von seinem Gefolge kehrten nur Wenige wieder zurück und die Überlebenden waren versehrt an Armen und Beinen. Arabische wie cinesische Kaufleute und Historiker hatten bereits einen gigantischen Berg im Innern des Landes, hinter Mombasa und Sansibar, erwähnt. Doch lange Zeit wagten sich nur wenige Händler dort hin. Sklavenhändler zogen unter den Vulkanen vorbei und überfielen die Wachagga-Dörfer, aber erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts beschäftigte man sich eingehender mit dem Berg und versuchte seine Höhe zu messen.

1848 erblickte der deutsche Missionar Johann Rebmann bei einer seiner Reisen über die Tsavo-Ebene den Kilimandscharo. Sein Führer erzählte ihm von der grossen Kälte dort oben und wie einmal eine Gruppe von Trägern hinaufgeschickt worden sei, um Silber und andere Schätze vom Gipfel zu bringen - und wie sie mit nichts als Wasser zurückgekehrt seien.. Was Rebmann davon in der Heimat zu Protokoll gab, weckte grosses Interesse in Deutschland. Mehrere Expeditionen machten sich in den folgenden Jahren auf den Weg. Die erste geführt von Baron von Decken, eine spätere unter Leitung von Dr. Hans Meyer, der schliesslich zusammen mit dem österreichischen Bergsteiger Ludwig Purtscheller am 5. Oktober 1889 den höchsten Punkt erreichte. Heute zieht der höchste Berg Afrikas Jahr für Jahr Tausende von Bergwanderen und Trekkern an. Am 1. Januar 2000 standen mehr als 1000 Menschen auf dem Gipfel, um die Sonne über dem neuen Millenium aufgehen zu sehen.

Andrew Wielochowski (Berge Nr 1 / 2002 - Aus dem Englischen von Alex Klemmer.)


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ALW 23/12/05
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